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Informationen über
das Land Zambia
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ZAMBIA
Übersichtskarte
Sambia - Karte
der Nationalparks
Geschichte
Bis zum
19. Jahrhundert bestand Zambia im wesentlichen aus den
Königreichen der Stämme der Bemba, Lunda, Kolola und Chewa.
Danach meldeten Portugiesen, Holländer und zuletzt Engländer
Kolonialansprüche an das Land an. 1840 reiste der britische
Missionar und Forscher David Livingstone zum ersten Mal nach Afrika. In
Sambia „entdeckte“ er als erster Weisser die Fälle des
Zambezi und nannte sie zu Ehren seiner Königin Victoriafälle.
Die an diesen Fällen gelegene Stadt Livingstone war seit Ende des
19. Jahrhunderts die Hauptstadt des jetzigen Sambia, das der britische
Imperialist Cecil Rhodes unter die Herrschaft des britischen Empire
gebracht hatte. 1911 wurde dieses Gebiet Nord – Rhodesien
genannt. Weisse Siedler kamen ins Land, und es herrschte eine Art
Apartheid. 1935 wurde Lusaka die Hauptstadt. 1953 wurden Nord –
und Südrhodesien zu einer Föderation vereinigt. 1963 wurde
diese Föderation wieder aufgehoben, am 24.10. 1964 wurde Zambia
eine unabhängige Republik. Der erste Präsident, Kenneth
Kaunda regierte fast 28 Jahre. Seit 1991 gibt es alle fünf Jahre
freie Wahlen. Die Amtszeit wurde auf zwei Legislaturperioden
begrenzt.
Land
Der Fluß Zambezi gab
Zambia seinen Namen, er bildet die Südgrenze des Landes zu
Simbabwe. Das Land
liegt auf einem Hochplateau mit Höhenlagen zwischen 1000 und 1600
Metern. Mit seiner Fläche von 750000 qkm ist es etwa doppelt so groß wie
Deutschland.
Klima
Die Höhenlage
verschafft Zambia ein angenehmes Klima mit 3 verschiedenen Jahreszeiten.
Von Mai bis August ist es kühl und trocken, von September bis November
ist es heiß und trocken und von Dezember bis April erstreckt sich die
warme Regenzeit. Die jährliche Niederschlagsmenge liegt je nach Gebiet
zwischen 500 und 1300 mm.
Wirtschaft
Sambia
hat große Kupfervorkommen, an Bodenschätzen gibt es
außerdem Smaragde, Aquamarine, Amethyste und Turmaline. Das
Bruttosozialprodukt liegt pro Kopf bei 300 €, in Deutschland bei
25000 €. Bis 1975 gehörte Zambia zu den reichsten
Ländern südlich der Sahara, dann fiel der Weltmarktpreis
für Kupfer drastisch, und seitdem kämpft Zambia mit
großen wirtschaftlichen Problemen. Die Inflationsrate lag
zwischen 1990 und 2000 im Durchschnitt bei 51,4 %. 67 % der
Bevölkerung leben unter der Armutsgrenze. Zambia ist ein
potenziell reiches Agrarland. Klima und Vegetation bieten sehr gute
Möglichkeiten für Viehzucht. Hauptagrar Exporte sind Tabak,
Frischgemüse und Schnittblumen. In 2008 exportierte Zambia
Rosen im Wert von immerhin $40 Millionen nach Europa. Der Tabak Export liegt bei etwa 50.000 t pro Jahr.
Bevölkerung
Die
Einwohnerzahl liegt bei etwa 12 Millionen, davon 1,5 Millionen in der
Hauptstadt Lusaka. Es gibt sechs Sprachgruppen, jede mit etwa einem
Dutzend Dialekten.
Die
Lebenserwartung, die in den 1980érn schon mal bei 44 Jahren lag,
ist in den letzten Jahren im Wesentlichen als Folge der Aids Epidemie
auf unter 40 Jahre gesunken. Die Kindersterblichkeit ( Kinder unter 5
Jahren ) ist immer noch sehr hoch bei etwa 18 %. Die Anzahl der Kinder
pro Frau ist etwas rückläufig und liegt jetzt bei 4,8
Kindern.
Dieser Rückgang ist zum grossen Teil eine Folge der Schulbildung.
Reiseziele
Es gibt
17 Nationalparks mit vielen Arten wilder Tiere wie Elefanten,
Flusspferde, Kaffernbüffel, Giraffen, Zebras, Warzenschweine,
Löwen, Geparden, Leoparden, Hyänen Antilopen, Affen,
Krokodile. Es gibt über 700 Vogelarten, darunter einer der
grössten Vogelarten der Welt, der sehr seltene Schuhschnabel. Die
Hauptattteraktionen für Reisende sind die Victoria
Wasserfälle ganz im Süden des Landes gelegen und der Luagwa
National Park im Osten, der zu den schönsten und artenreichsten
Parks in Afrika zählt. Die beste Reisezeit um Tiere zu sehen sind
September, Oktober und November Januar und Februar sind die
regenreichsten Monate. Die Höchsttemperaturen sind meist angenehm
für Europäer und liegen zwischen 20 und 35 Grad. Nur im
Zambezi- und Luangwatal wird es auch heisser.Anflug entweder nach Lusaka direkt von London, oder über Johannesburg nach Livingstone.
Preise
Stand 03/2009
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25 KG Maismehl
(Hauptnahrungsmittel), 7€
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Rinderpreise
für die Farmer liegen bei etwa 0,90 c pro kg Lebendgewicht,
Fleisch in einer Metzgerei kostet zwischen € 2 und € 8
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Diesel 83 Cent
pro Liter
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Arbeitslohn eines
ungelernten Landarbeiters 1,40 €/Tag
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Umtauschrate im März 2009 etwa K 7000 zu € 1
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